Diese Fragen sollten Sie Ihrem Franchiseanbieter stellen !


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Sie interessieren sich für eine Selbständigkeit als Immobilienmakler in einem Franchiseunternehmen! Dann sollten Sie bereits im Vorfeld wichtige Fragen stellen, um sich auch für den richtigen Anbieter entscheiden zu können. Denn Ihre Entscheidung wird Ihr zukünftiges Leben nachhaltig verändern. Zum einen können Sie in einem "Traumberuf" krisensicher sehr viel Geld verdienen, zum anderen kann es auch sehr schnell zum beruflichen und persönlichen Ruin führen.

Der Aufbau eines Franchisesystems


  • Achten Sie darauf, welches System Ihnen angeboten wird. Denn je mehr Strukturebenen es gibt, desto mehr Personen in der Hierarchie könnten an Ihren eigenen Umsätzen partizipieren, in Form der Höhe Ihrer Provisionsabgabe oder Ihrer monatlichen Franchisegebühr.
  • Besonders zu beachten ist z.B. auch die Anzahl der Franchisemakler in einem Stadtbüro. Hier werden logischerweise die Anzahl der Objekte des Stadtteils auf den einzelnen Franchisemakler verknappt und der mögliche Provisionsumsatz eines einzelnen Büromaklers würde sich auf mehrere Makler verteilen. Auch intern könnte es hier zu Streitigkeiten der Zuweisung der Objekte kommen.
  • Des Weiteren könnten sich bei Struktursystemen natürlicherweise auch viele ortsbedingte Schnittmengen ergeben und bei der Verteilung von Leads oder auch bei Werbemaßnahmen stellt sich deshalb immer die Frage nach der Art der Zuteilung von Objekten oder Kontaktaufnahmen.
  • In beiden Systemen sollte grundsätzlich ein klar definierter exklusiver Gebietsschutz ausgewiesen sein, um Streitigkeiten mit Kollegen aus anderen Gebieten zu vermeiden.
  • Bei direkten Systemen ist ein klar definiertes exklusives Einzugsgebiet meistens leichter umzusetzen. Hierdurch sind die Verhältnisse und Zuteilungen von Objekten von vornherein klargestellt. Zudem ist die Anzahl der am Markt offerierten Immobilien pro Makler oftmals höher gegenüber Maklern in einem Struktursystem.

In der Franchise Branche wird viel versprochen !


Natürlich versprechen Ihnen einige Franchiseanbieter vor Vertragsstart den Himmel auf Erden, denn man will Sie ja auch als zukünftigen Umsatzträger gewinnen. Schon beim Einstieg zahlen Sie eine einmalige Franchisegebühr - die nichts anderes bedeutet - als dass man mit Ihnen persönlich bereits den ersten Umsatz eingefahren hat. Franchise ist ein zweckgebundenes System, welches dem Franchisegeber direkte Umsätze durch Neuaufnahmen von Franchisenehmern garantiert. Zum Zweiten kann - je nach Franchisesystem - der Franchisegeber dann auch an  monatlichen Grundgebühren und eventuell auch an separat zu leistenden Services profitieren und zum Dritten - sollte der neue Franchisenehmer dann auch wirklich erfolgreich arbeiten - so ist der Franchisegeber auch meistens an den Umsätzen beteiligt. Klären Sie genau ab, für was Sie zahlen sollen und welche Leistung Sie hierfür erhalten.

 

Solange also der Franchisenehmer durch Courtageeinnahmen gute Umsätze erzielt - und das sind auch die einzigen Einnahmequellen eines Maklers -, davon seine ganzen geschäftlichen und privaten Kosten bewältigt und unter dem Strich (abzüglich Steuern) Gewinn erwirtschaftet, wird niemand klagen.

 

Spätestens dann, wenn auf Grund von Umsatzrückgängen (z.B. durch Covid 19 Auswirkungen oder auch durch die Folgen eines falsch konzipierten Struktursystems) die Kosten den Gewinn des Franchisenehmers aufzehren sollten, kommen Fragen auf. Für den Franchisenehmer steht immer die berufliche und private Existenz auf dem Spiel, wobei es für den Franchisegeber in den meisten Fällen nur Einnahmen zu verzeichnen gibt. Und sollte der Franchisenehmer wirklich insolvent gehen, so könnte ein nachfolgender Franchisenehmer bereits in der Warteschlange stehen.

 

Selbstverständlich beschreiben wir hier ein Worst Case Szenario, um Ihnen gerade die Schattenseiten von Franchisesystemen aufzuzeigen. Natürlich kann man nicht alle Franchiseanbieter über einen Kamm scheren. Es gibt auch wirklich viele ehrenwerte Anbieter. Bilden Sie sich einfach selbst Ihre Meinung, in dem Sie die richtigen Fragen stellen.

 

Unser Tipp: Auf www.kununu.com oder www.gutefrage.net findet man viele Erfahrungsberichte von aktiven und ausgeschiedenen Franchisemaklern.

Wie zeichnet sich unserer Meinung nach ein gutes Franchisesystem aus ?


Solange ein Franchisesystem dem Franchisenehmer beste Voraussetzungen, Services und Dienstleistungen für eine erfolgreiche Karriere mit guten regelmäßigen Umsätzen bietet, ist die einmalige Franchisegebühr beim Franchisestart an und für sich nebensächlich. Allerdings sollte man auf die Folgekosten, versteckte Kosten, die Vertragslaufzeit und das Leistungsspektrum des Franchisegebers achten.

 

Ein gutes Franchisesystem sollte dem Franchisenehmer folgendes bieten:

  • Eine intensive Beratung über Chancen, Gefahren und Perspektiven (vor Vertragsstart).
  • Eine Standortanalyse des exklusiven Einzugsgebiets.
  • Einen detaillierten Businessplan inklusive einer Einnahmen/Ausgaben-Überschussrechnung (vor Vertragsstart).
  • Eine kostenfreie intensive Ausbildung oder Umschulung zum Immobilienmakler sowie intensive Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen in allen Bereichen.
  • Ausnahmsloser Support sowie eine fachliche Intensiv-Begleitung in den ersten Monaten.
  • Bereitstellung eines Smartphones mit Flat, Hard- und Software und anderer Arbeitswerkzeuge inklusive einer intensiven Einweisung und dauerhaftem Support.
  • Bereitstellung eines Marketingspektrums für analoge und digitale Akquise- und Werbemaßnahmen.
  • Geringe monatliche Franchise Fixkosten.
  • Keine versteckten Marketingkosten oder Sonderkosten.
  • Beteiligung oder Übernahme von Kosten bei essenziell wichtigen Dauermarketingmaßnahmen.
  • Eine faire Umsatzbeteiligung an der Maklercourtage.
  • Ein klar zugewiesenes exklusives Schutzgebiet (Einzugsgebiet) sowie klare Verhaltensweisen bei der Anwendung von Marketingmaßnahmen im Schutzgebiet und klaren Vorgaben bei der Kundenbetreuung.

DER FRAGENKATALOG

Auf was sollte man also achten !

Die Businesswelt wird MOBIL und DIGITAL

die erstberatung

  • Wenn es ein Franchiseanbieter ehrlich meint, so wird er bereits im Vorfeld darauf achten, dass Sie alle Voraussetzungen (finanziell und persönlich) für die Tätigkeit eines selbständigen Immobilienmaklers mit sich bringen. Er wird sich auch darum sorgen, dass Sie realistische Chancen haben sich erfolgreich am Markt zu behaupten.
  • Ein fairer Franchiseanbieter erstellt mit Ihnen zusammen einen Businessplan (Erforderliche Investitionssumme, Rücklagen für die ersten Monate, Einnahmen/Ausgaben Überschussrechnung, Umsatzplanung, Steuern, Versicherungen, Abgaben, private Kosten ...) um sicherzustellen, dass Sie sich finanziell nicht übernehmen oder in Schwierigkeiten geraten.
  • Ein seriöser Franchiseanbieter sollte Ihnen einen Vertrag verweigern, wenn er für Sie keine Perspektive sieht. Makeln ist ein Beruf der viel Fleiß, Ehrgeiz und Disziplin erfordert und emphatisches Verkaufstalent des Franchisenehmers voraussetzt.

EINSTIEGSKOSTEN

  • Bei Franchiseanbietern die z.B. nur 1.000,-€ Einstiegsgebühr nehmen, sollte man Bedenken, dass hierbei meistens wenig Leistung zu erwarten ist und der Franchisemakler wahrscheinlich beim Start als auch im Nachhinein erhebliche Selbstkosten und Folgekosten tragen muss.
  • Bei Franchiseanbietern die z.B. mehr als 10.000,-€, 30.000,-€ oder 50.000,-€ aufrufen, sollte man sehr genau auf das angebotene Leistungsspektrum und die Folgekosten achten. Sehr oft zahlt man einen erheblichen Teil nur für die Franchisemarke, die langjährige Marktbeständigkeit des Franchisebetriebes oder das angepriesene Netzwerk des Franchiseanbieters. Gerade bei einem Netzwerk sollte man bedenken, dass ein Franchise-Maklernetzwerk in Wirklichkeit auch interne Mitbewerber darstellen könnte. Denn in der Realität ist jeder Franchisenehmer eigenständiger Unternehmer und ein Netzwerk aus Maklerkollegen sorgt nicht zwingend für Synergieeffekte und auch nicht zwingend für Eigenumsätze.

qualifikation

  • Die Ausübung des Maklerberufes kann in Hinsicht der Professionalität des einzelnen Maklers sehr unterschiedlich ausfallen. Das ist vergleichbar mit dem Autofahren. Autofahren könnte theoretisch jedes Kind, wenn es an die Pedalen gelangt. Wer aber als Immobilienmakler erfolgreich sein möchte, begibt sich zwangsläufig auf die Formel 1 Strecke - und hier muss man wirklich das "Fahren" beherrschen, benötigt eine fundierte Ausbildung und ein PS-starkes Fahrzeug mit allen erdenklichen technischen Raffinessen.
  • Wie auch die Formel 1, ist der Maklerberuf bekannterweise eine Männerdomäne. Hier muss man aber klarstellen, dass gerade Frauen auf Grund Ihrer natürlich feinfühlig und emphatischen Ausstrahlung, erwartungsgemäß sehr gute, wenn nicht sogar noch bessere, berufliche Erfolgschancen haben, als Männer. Wie auch in vielen anderen männerdomierten Berufen, steht auch der Maklerberuf in einem Umbruch und immer mehr Frauen erorbern sich hier ihren Platz und ihren Erfolg.

  • Bereits ohne fachliche Vorkenntnisse könnte ein Bewerber bei einem Franchiseanbieter einsteigen, denn der Beruf des Maklers setzt keine gesetzliche Berufsausbildung voraus. Einzig allein die behördliche Anmeldung eines Gewerbes nach § 34c GewO reicht aus.
  • Viele Bewerber absolvieren auch im Vorfeld z.B. einen Lehrgang bei der IHK (Grundlagenkurs mit ca. 50 Lehrgangsstunden) und erhalten danach eine Auszeichnung durch Ausstellung eines Zertifikats.
  • Das heißt, jeder volljährige Mensch könnte problemlos - ob nun ohne Fachkenntnis oder mit einem Grundlagencrashkurs - in ein Franchisesystem einsteigen.
  • In Wirklichkeit ist der Beruf des Immobilienmaklers aber hoch komplex und mit vielen rechtlichen Gefahrenquellen und einer Berater- und Vermögensschadenhaftung ausgestattet.
  • Wer also bei einem Franchiseanbieter einsteigen möchte und auch nachhaltig und rechtssicher erfolgreich werden möchte, sollte entweder eine fundierte Ausbildung zum Immobilienfachwirt mit sich bringen oder zumindest durch den Franchiseanbieter intensiv ausgebildet und langfristig begleitet werden.
  • Franchiseanbieter, die hier "jeden" nehmen oder nur einen unzureichenden Crashkurs anbieten, arbeiten oftmals ohne Sicherheitsnetz und könnten hierdurch die Haftung dieses anspruchsvollen Berufes schnell auf den Franchisenehmer abwälzen. Des Weiteren bleibt zwangsläufig hierdurch auch oft der Erfolg des Franchisenehmers auf der Strecke, denn ohne einen professionellen Status, bewegt man sich nicht nur rechtlich oft auf sehr dünnem Eis, auch Beratungs-, Verhandlungs- und Verkaufsabschlüsse sind nicht selten zum Scheitern verurteilt.

grundausstattung büro

  • Gerade in Zeiten von Covid 19 und des Fortschreitens der digitalen Welt, ist es nicht mehr zwingend notwendig ein eigenständiges Ladenbüro zu betreiben. Denn immer mehr Erstkontakte eines Maklers zu Kunden und Interessenten finden heutzutage im Internet statt und im zweiten Schritt beim Immobilieneigentümer zuhause oder auf Besichtigungen in der Immobilie selbst. Gerade am Anfang einer Selbständigkeit kann man hier sehr viele Fixkosten einsparen. Ein technisch gut ausgestattetes Homeoffice mit mobilen Tools für den Außendienst sind heutzutage mehr als sinnvoll.
  • Franchiseanbieter, die den Franchisenehmer zum Betrieb eines Ladenbüros verpflichten wollen, achten hierbei zwar gerne auf die Außendarstellung Ihrer Franchisemarke, aber nicht immer auf die erhöhten Fixkosten einer neuen beruflichen Existenz eines Franchisenehmers.
  • Die Eröffnung eines eigenen Büros könnte dann in Betracht gezogen werden, wenn man sich etabliert hat, regelmäßige Umsätze generiert und man sich eine weitere Arbeitskraft (Bürohilfe / Festkraft) leisten kann.

grundausstattung - Arbeitsgeräte, Hard- und Software

Bereits bei der Grundausstattung (siehe Formel 1 / Kochen Beispiel) fängt das Profimakeln an. Wer effektiv, effizient, professionell, rechtssicher und somit auch erfolgreich arbeiten möchte, sollte sich gleich auf die Herausforderungen der technisch versierten  digitalen Welt, Globalisierung und einschneidenden Marktveränderungen (wie z.B. Covid 19) einstellen. Ein modernes Franchisesystem sollte deshalb die wichtigsten Gerätschaften dem Franchisenehmer bereits bei Vertragsstart fertig vorkonfiguriert zur Verfügung stellen. Denn beim Kauf von Geräten wie PC, Notebook, Tablet, Smartphone & Co ist die Auswahl riesig und der Franchisenehmer ist meistens nicht in der Lage die richtigen und wichtigen Komponenten zusammenzustellen. Das Gleiche gilt natürlich auch bei der Wahl von Software-Produkten. Besonders das technische Zusammenspiel (Synchronisierung) von Endgeräten, Software sowie rechtliche Belange wie E-Mail-Archivierung, DSGVO-Normen und Datenspeicherungen sollten vom Franchisegeber organisiert und gestellt werden, da diese Komponenten nur Branchenkennern überlassen werden sollten.

 

Was sollte ein Franchiseanbieter in der Regel bereitstellen:

 

HARDWARE

  • Ein mit allen notwendigen Softwareprodukten, Apps und Kommunikationstools vorkonfiguriertes mobilfähiges Notebook, welches seine Anwendung im Homeoffice als auch im Außendienst findet.
  • Ein modernes Smartphone 5G, welches mit dem Notebook synchronisiert ist und technisch absolut eigenständig arbeiten könnte. Die hochwertige Kamerafunktion (Immobilienfotos) von modernen Smartphones ist heute einer Spiegelreflexkamera gleichzusetzen.
  • Eine 360° Grad Kamera für virtuelle Immobilienbegehungen. Ein absolutes Muss in der digitalen Welt, gerade in Covid 19 Zeiten.

 SOFTWARE

  • Professionelle Online Maklersoftware von einem der Marktführer. Gerade die Rechtskonformität und Datensicherung von Profiprogrammen sind entscheidend für ein rechtssicheres Arbeiten. "Online" Programme sind wichtig, so dass man diese auch mobil im Außendienst als App auf Smartphones oder Tablets einsetzen kann.
  • Professionelle Online 360° Rundgangsoftware von einem der Marktführer. In Verbindung mit einer 360° Kamera kann man bequem mit dem Smartphone hochwertige Begehungen konzipieren und diese automatisiert via Maklersoftware in Immobilienportale hochladen. Gerade in Covid 19 Zeiten sind 360° Besichtigungen unverzichtbar.
  • Professionelle Online Lead- und Akquiseverwaltungssoftware für die nachhaltige Kundengewinnung durch Wiedervorlagen-Manager und Terminierungstools.
  • Professionelle Online Bewertungssoftware für die Richtwertermittlung von Immobilien.
  • Professioneller Online Virenschutz für alle Endgeräte wie Notebook, Smartphone und Tablet.
  • Professionelle Online Office Software. Hier sind nicht nur alle Standardprogramme wie Tabellenkalkulation und Textprogramm vorhanden, sondern auch meistens ein Zeichenprogramm, Videomeeting Tool, PDF- und Bildbearbeitungsprogramm integriert.
  • Professionelle Online E-Mail Software inkl. SSL-Verschlüsselung und Mail Archivierung (gesetzlich vorgeschrieben). Gerade in Covid 19 Zeiten kann man hier problemlos von allen Endgeräten aus mit Kunden und Interessenten kommunizieren.
  • Professionelles Online Buchhaltungsprogramm für die rechtssichere Rechnungsstellung und Verwaltung.

grundausstattung - Datenspeicherung und Datenschutz

Gerade mit der rechtsverbindlichen DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) sollte man nicht leichtfertig umgehen. D.h. gerade der Datenschutz selbst als auch die Abspeicherung und Archivierung von Mails, Daten und Dokumenten, sollte man nur in die Hände eines Profis legen. Hier ist eine europäische Cloud-Speicherung in Verbindung mit einem deutschen Rechenzentrum mehr als sinnvoll und gewährleistet höchste Sicherheitsstandards.


grundausstattung digitale welt

  • Die digitale Welt, gerade wenn es sich um die Suche im Internet dreht, wird von der Suchmaschine Google (ca. 98% Marktanteil) bestimmt.
  • Für ein erfolgreiches Bestehen des Franchisenehmers in der Maklerwelt, kann deshalb die Neukundengewinnung via Google entscheidend sein. D.h. der Franchisenehmer (als Immobilienmakler in seinem Schutzgebiet) sollte im Internet sichtbar sein. Sichtbar heißt, dass bei Googlesuchanfragen durch Interessenten oder Eigentümer der Makler in den Googlesuchergebnissen im organischen Bereich, im Bilderbereich und auf alle Fälle im Maps-Bereich (Google My Business Eintrag) gefunden wird.
  • Hierzu benötigt der Franchisenehmer (Makler im Schutzgebiet) einen professionellen Google My Business Eintrag sowie eine eigenständige vollwertige personalisierte Website, die in der Regel (Branding der Marke) vom Franchisegeber bereitgestellt werden sollte.
  • Eine einfache Landingpage auf der Hauptwebsite des Franchiseanbieters - wie es von vielen Franchisesystemen angeboten wird -  langt in der Googlesuche i.d.R. meistens nicht aus, um nachhaltig in der Googlesuche gefunden zu werden und sollte deshalb auch kein Ersatz für eine vollwertige eigenständige örtliche Website sein.
  • Des Weiteren sollte auch eine dauerhafte Google-Kampagne für die nachhaltige Neukundengewinnung unabdingbar sein. Hier sollte der Franchisegeber den Franchisenehmer zumindest unterstützen, da dieses Google-Tool beim Franchisenehmer Kosten verursacht.

grundausstattung social media

Social Media, sogenannte digitale Communities (Kommunikationsplattformen), bestimmen immer mehr das digitale und auch das reale Leben der Menschen. Zu den Big Playern gehören u.a. Facebook, Youtube, Google, Instagram, Xing, Linkedin, Twitter und viele mehr. Hier treffen sich täglich Millionen von Menschen (allein in Deutschland) und tauschen private und geschäftliche Interessen aus.

  • Ein Franchiseanbieter sollte deshalb vielleicht auch seinen Franchisenehmern professionelle Accounts auf den wichtigsten Plattformen bereitstellen, um hierdurch, parallel zu anderen Akquisitionstools, Neukunden und Interessenten zu erreichen und zu gewinnen.
  • Gerade weil sich die digitale Welt täglich weiterentwickelt und neu erfindet, ist es auch extrem wichtig, dass sich - gerade auch aus rechtlichen Gründen (Beispiel Impressum / Datenschutz) - ein Profi (der Franchisegeber), um die Ersteinrichtung, Einweisung und technische Begleitung des Franchisenehmers sorgt.

grundausstattung marketing

Die Außendarstellung des Franchisemaklers im Außendienst beim Kunden (Eigentümer) oder bei Interessenten bei der Besichtigung sollte tadellos sein, denn er vertritt hierbei die Marke des Franchiseanbieters. Aus diesem Grund sollte der Franchisenehmer mit hochwertigen Präsentations- und Informationsmaterialen ausgestattet werden.

Ein guter Franchiseanbieter sollte deshalb folgende Materialien bereitstellen.

 

FÜR KUNDENKONTAKTE

  • Visitenkarten
  • Prospekte
  • Broschüren
  • Präsentationsmappe
  • Werbegeschenke (z.B. Kugelschreiber mit Markenauftrag)

FÜR ALLGEMEINE WERBEMAßNAHMEN & FARMING

  • diverse Vorlagen für Flyer, Schilder, Prospekte, Postkarten, Zeitungsanzeigen, Gutscheine u.v.m.

Um hier alles im gleichen Erscheinungsbild veröffentlicht wird, sollte der Franchisegeber alle Druckvorlagen selbst konzipieren, personalisieren und in Druck geben. Gerade bei Drucksachen kann der Franchisegeber dem Franchisenehmer viele Kosten einsparen.

 

ALLGEMEINE UNTERLAGEN

  • VERTRAGSUNTERLAGEN - MAKLERAUFTRAG
  • WIDERRUFSBELEHRUNGEN
  • E-MAIL VORLAGEN
  • ANSCHREIBEN VORLAGEN
  • CHECKLISTEN
  • und vieles mehr

neukunden gewinnung

Da der Makler (Franchisenehmer) nur eine einzige Einnahmequelle zu verzeichnen hat, nämlich die Maklercourtage (die Provision auf den Kauf- oder Mietbetrag einer Immobilie), steht die Neukundengewinnung (Eigentümer einer Immobilie) an erster Stelle seiner Geschäftstüchtigkeit. Es ist also entscheidend, wie der Franchisenehmer, eigenständig oder mit Hilfe des Franchisegebers, an neue Eigentümerkontakte gelangt.

  • Fragen Sie nach, welche nachweislich erfolgreichen Maßnahmen der Franchisegeber ergreift, um den Franchisenehmer bei der Neukundengewinnung zu unterstützen - und sind diese Leistungen kostenfrei oder kostenpflichtig?

Maklercourtage

Die sogenannte Maklercourtage - die Provision des Maklers auf den Kaufpreis - liegt bundesweit in der Regel bei 6% Gesamtprovision. Da es aber in Deutschland keine gesetzliche Regelung der Provision gibt, könnte ein Makler auch 1% oder auch 10% ansetzen. Viele Maklerbüros bieten deshalb - rein aus Wettbewerbsvorteilen gegenüber ihren Mitbewerbern - Ihre Dienstleistungen schon mit 3% Gesamtprovision an.

  • Je weniger Prozent also ansetzen würde, desto mehr Interessenten würden sich für eine Immobilie (aus Käufersicht) oder für einen Makler (aus Sicht eines Eigentümers) interessieren.
  • Auf der anderen Seite möchte der Makler (Franchisenehmer) sowie der Franchisegeber die höchstmögliche Provision erzielen.
  • D.h. ein Franchisemakler sollte wenn möglich eigenständig seinen Provisionsansatz regeln können, um seine eigene Strategie frei festlegen zu können.
  • Franchiseanbieter, die also vertraglich verpflichtend dem Franchisenehmer eine Provision von z.B. 6% auferlegen würden, um hierdurch den größtmöglichen Profit aus einem Immobilienverkauf zu erzielen, könnten dadurch automatisch auch den Abschluss eines Maklerauftrages zwischen Franchisenehmer und Eigentümer empfindlich tangieren.

vertragsdauer

Jedes Startup - der Immobilienmakler als Existenzgründer - möchte natürlich dauerhaft sein Gewerbe betreiben. Immerhin investiert er hierfür sehr viel Geld und Zeit in den Geschäftsaufbau. Und natürlich möchte er auch im Rentenalter von seinem beruflichen Erfolg noch gut leben können.

  • Das Problem, was sich in einem Franchisesystem oft zeigt, ist, dass der Franchisenehmer nur indirekt selbständig ist, denn er unterliegt meistens einem zeitgebunden Vertrag von i.d.R ab 5 Jahre Mindestvertragsdauer.
  • D.h. sollte ein neuer Franchisenehmer nach 6 Monaten erkennen, dass der Beruf des Immobilienmaklers für ihn doch nicht das Richtige ist, so steht er aber doch in der Pflicht eines Zeitvertrages. Und ein Sonderkündigungsrecht - wenn es denn im Vertrag vorgesehen ist - ist sicherlich mit einer Entschädigung, Schadensersatz oder Abfindung verbunden.
  • Auf der anderen Seite - sollte der Makler innerhalb des Vertragszeitraums sehr erfolgreich gearbeitet haben - so entscheidet eine Vertragsklausel darüber, inwieweit der Franchisenehmer ein Anrecht auf eine Vertragsverlängerung unter gleichen Vertragsbedingungen und gleichen Konditionen hat.
  • Ein gutes Franchisesystem sollte unserer Meinung nach deshalb unter Umständen zum Existenzstart eher einen zeitlich überschaubaren Vertrag mit fairen Ausstiegskonditionen anbieten und diesen auch mit der Option auf eine unbefristete Vertragsverlängerung ausstatten.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen auf viele Ihrer Fragen bereits gute Ratschläge und Tipps geben.

Ein Service der DIMA www.deutsche-immobilienmakler-akademie.de

 

i.A. Ihr Patrick Schmitt